Die TBA-Qualifizierung geht weiter: das 2. Unterrichtswochenende
Was bisher geschah…
Nach dem ersten Unterrichtswochenende startete auch der DGS-Kurs für die Qualifikanten und so wurde in der Zwischenzeit fleißig an den DGS-Kenntnissen gearbeitet. Für die Teilnehmenden des DGS-Kurses gab es auch einen besonderen Programmpunkt: ein Ausflug nach Essen ins haus der begegnung, dort stellte sich der landesverband der taubblinden in nrw vor im Rahmen der deafblind impuls reihe. Dann stand auch schon das zweite Unterrichtswochenende an.
Assistentenselbstverständnis
Um den Teilnehmenden erste Einblicke und die Bedeutung ihrer Rolle als Taubblindenassistent näherzubringen, erfolgte die erste Einheit des Unterrichtsfachs Assistentenselbstverständnis. Der Dozent sorgte für einen regen Austausch und entließ die Teilnehmenden am Abend mit einigem Input, der zum weiteren Nachdenken anregte. Die zukünftigen TBAs sollen durch die Unterrichtseinheit das Rollenverständnis erhalten, dass später ihre Arbeit professionell stäken soll.
Auf die Plätze, fertig, losgelormt!
Nach dem theoretischen Start ins Unterrichtswochenende am Freitag, stand der Samstag ganz unter dem Motto „Kommunikation“. Die Teilnehmenden starteten mit einer Einführung in das Lormen. Das Erlernte wurde durch viele Übungen direkt intensiv geübt. So bekamen die Teilnehmenden direkt die spannende Möglichkeit, auch unterwegs Informationen per Lormen weiterzugeben. Was auf den Fotos ulkig aussieht, war für die Teilnehmenden eine große Herausforderung, diese neue Kommunikationsform direkt anzuwenden.
Und dann gings weiter mit Braille..
Im Anschluss ging es für die Teilnehmenden zurück in den Unterrichtsraum, denn die nächste Unterrichtseinheit lässt sich schwierig in Bewegung erlernen. In einer lauten Geräuschkulisse wurden die Braille-Maschinen in Betrieb genommen. Hier war wieder höchste Konzentration gefragt, um die Punktschrift lesen und schreiben zu lernen.
Besuch des TBA-Verbands
Der Sonntag wurde eröffnet von einem Besuch des TBA-Verbands. Hier stellte die Taubblindenassistentin Claudia Preißner die wichtige Arbeit des TBA-Verbands vor und wies auf die Vorteile hin, die die Mitgliedschaft im Berufsverband für die Mitglieder bringt.
Der Kennlernnachmittag
Am Sonntagnachmittag hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, erste Kontakte für ihre anstehenden Praktika zu knüpfen. Es versammelten sich 20 Gäste sowie begleitende TBAs und Angehörige zu Kaffee und Kuchen im gehörlosenzentrum in recklinghausen. Der Nachmittag war ein voller Erfolg für alle Teilnehmenden und die Gäste, der Resonanz zu urteilen. Die Projektleitung bedankt sich ganz herzlich für die große Teilnahme.
Die Teilnehmenden wurden mit viel neuem Input nach Hause entlassen, wo die neu erlernten Kommunikationsformen weiter gefestigt werden wollen.


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