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Kampf um Anerkennung Diesen Text vorlesen lassen

Das europäische Parlament hat bereits 2004 Taubblindheit als eigenständige Behinderung anerkannt. In Deutschland wurde erst im Januar 2017 das Merkzeichen "TBL" im Schwerbehindertenausweis eingeführt. Nachteilsausgleiche, wie eine angemessene Versorgung mit Hilfsmitteln, Rehabilitationsmaßnahmen und Assistenz, sind bisher nicht damit verknüpft. Dafür kämpfen die betroffenen hörsehbehinderten und taubblinden Menschen immer noch weiter.

 

Finanzierung

Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Finanzierung der Taubblindenassistenz. Fast immer müssen die Assistenten von den betroffenen Menschen selbst finanziert werden. Nur in Ausnahmefällen kann Taubblindenassistenz über Kostenträger abgerechnet werden (z.B. Krankenkassen oder Eingliederungshilfe). Diese Situation ist für taubblinde Menschen absolut unbefriedigend. Es fehlen klare Vereinbarungen, wie Assistenz-Stunden entlohnt werden und wann ein taubblinder Mensch Anspruch auf Assistenz hat. Dadurch wird taubblinden Menschen die Chance genommen, ihre Isolation zu überwinden und am gesellschaftlichen Leben gleichberechtigt teilzuhaben. Sie sind und bleiben abhängig von der Gunst der Angehörigen oder  Taubblindenassistenten, die es sich leisten können, für ein sehr geringes Honorar zu arbeiten.

 



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Förderverein für hör- und hörsehbehinderte Menschen im Vest Recklinghausen e. V.

 

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